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Olivenöl und Fischöl in der mediterranen ErnährungsweiseDer dritte Kongreß der Internationalen Gesellschaft zur Erforschung von Fettsäuren und Lipiden fand Anfang Juni in Lyon statt. Dieser Bericht faßt einige der Vorträge zusammen, die sich mit diesen beiden für die Ernährungsweise des Mittelmeerraums wichtigen Ölen beschäftigen. Olivenöl Das wichtigere der beiden Öle ist das Olivenöl, das die Hauptfettquelle der mediterranen Ernährungsweise darstellt. In der wissenschaftlichen Literatur lag der Schwerpunkt bisher hauptsächlich auf der gesundheitsfördernden Wirkung der einfach ungesättigten Fettsäuren des Olivenöls. Olivenöl enthält jedoch weitere Substanzen mit einer möglichen biologischen Wirkung. Zwei Vorträge vom Institut für Pharmakologische Forschung der Universität von Mailand (Italien) befaßten sich mit der Erforschung der wahrscheinlich ebenfalls gesundheitsfördernden phenolisch Verbindungen im Olivenöl. Fischöl Die positive Wirkung von Fisch auf das Gehirn ist beinahe sprichwörtlich. Fisch enthält ein Öl, das reich an Eicosapentaen- und Docosahexaensäure ist, und ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Ernährung im Mittelmeerraum. Diese Ernährungsweise ist schon tausende von Jahren alt. Nahrung aus dem Meer muß laut Dr. M. Crawford vom Institut für Gehirnchemie und Ernährung in London für den Menschen der Frühzeit bei der Entwicklung des Gehirns eine wesentliche Rolle gespielt haben. Nach seiner Theorie, die er mit dem wahrscheinlichen biochemischen Ablauf und der Existenz eines Protoozeans in der Nähe der Fossilienfundstätte von Frühmenschen begründet, muß in Frage gestellt werden, ob sich das Gehirn des Menschen als Jäger und Sammler in Konkurrenz zu größeren Fleischfressern hätte entwickeln können, nach seiner Meinung hat der Frühmensch seine Nahrung aus Binnengewässern und dem Meer gewonnen. (Quelle +© Europäische Gemeinschaften, 1995-2000) |
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